Ethik

Forschung mit Verantwortung

Uns ist bewusst, dass klinische und experimentelle Studiendesigns, welche die Mechanismen und/oder die klinische Relevanz von Erwartungseffekten im Zusammenhang mit klinischen Interventionen untersuchen, ethisch sensible Fragestellungen beinhalten. Dies ist besonders dann der Fall, wenn Placebos nicht offen, sondern verdeckt verabreicht werden, die Patienten also nicht wissen, dass das Medikament keine Wirkstoffe enthält.  Sowohl moralisch-ethische Aspekte wie auch Bedingungen, die sich aus den komplexen Studiendesigns ergeben, verlangen eine äußerst feinfühlige und bewusst implementierte Kommunikation mit den Studienteilnehmenden.

Wir haben ein tiefgehendes Bewusstsein für die ethische Tragweite unserer Forschung und arbeiten eng mit lokalen oder nationalen Ethikkommissionen zusammen, um sicher zu stellen, dass alle Vorschriften eingehalten werden. Alle drei Studienstandorte in Essen, Marburg und Hamburg verfügen über langjährige Erfahrung mit den im SFB/TRR 289 angewandten Studiendesigns und erörtern ihre ethischen Fragestellungen regelmäßig mit den lokalen Ethikkommissionen. Darüber hinaus arbeiten wir im Rahmen unserer Forschungsinitiative FOR 1328 eng mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zusammen, welches unsere Forschungsaktivitäten seit vielen Jahren unterstützt.

Als Empfänger von Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), haben wir darüber hinaus den nationalen Standard der „Leitlinie zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ der DFG als festen und verbindlichen Bestandteil in allen Ebenen unseres Forschungsverbundes verankert.