Mehr Zeit für Forschung, schnellerer Wissenstransfer, bessere Karrierechancen

Ein herausragender Erfolg: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert beide beantragten Programme zur Qualifizierung exzellenter junge forschender Fachärztinnen und -ärzte an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Mindestens 20 Advanced Clinial Scientists erhalten in Essen und Hamburg mehr Unterstützung bei der Vereinbarkeit ihrer Forschung und ihrer klinischen Tätigkeit. Mit diesem innovativen Konzept ist gesichert, dass Teilnehmende zu 50 Prozent von ihrer klinischen Tätigkeit freigestellt sind, um sich auf die wissenschaftliche Arbeit zu fokussieren. Das fördert nicht nur die Forschung, sondern auch die Karriereperspektiven.
Ein besonderes Highlight: Es besteht die Möglichkeit, eine eigene unabhängige Forschungsgruppe zu gründen inklusive eines begleitenden Qualifizierungsprogramms und eines gezielten Mentorings. Mindestens die Hälfe der Stellen sind exzellenten Wissenschaftlerinnen vorbehalten.

In Hamburg erhält das Programm „iSTAR – integrative Advanced Clinician Scientists Targeting Inflammatory and Infectious Disease" des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf im Bereich entzündliche Erkrankungen und Infektionskrankheiten die Unterstützung. So werden Forschungsinnovationen und neue Karrierewege geschaffen.

In Essen wird das Programm „Promoting Excellence in Translational Medicine" an der Advanced Clinician Scientist Academy (UMEA²) unterstützt, Ergebnisse aus der Grundlagenforschung schneller in die klinische Anwendung zu bringen – das gilt für die Schnittstellen Gehirn und Herz, Onkologie und Immunologie sowie Transplantation, Immunologie und Infektiologie.
Das Ziel: Die passgenaue Behandlung zu verbessern.

Antragstellerin an der medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und Leiterin des Essener Programms ist Prof. Dr. Ulrike Bingel, Sprecherin des durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereiches SFB/TRR 289 und Leiterin des Zentrums für universitäre Schmerzmedizin am Universitätsklinikum Essen.

Die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kann hier eingesehen werden.