Einer Hochrechnung zufolge wurde 2017 bei mehr als 193.000 Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren eine Depression diagnostiziert. © Nailia Schwarz/stock.adobe.com

Einer Hochrechnung zufolge wurde 2017 bei mehr als 193.000 Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren eine Depression diagnostiziert. © Nailia Schwarz/stock.adobe.com

Lindert „Lernen durch Beobachten“ die depressive Symptomatik bei Kindern und Jugendlichen?

Depression ist eine ernste psychische Erkrankung, die immer häufiger auch Kinder und Jugendliche betrifft. Um die Therapiemöglichkeiten zu erweitern, könnte eine positive Behandlungserwartung der jungen PatientInnen genutzt werden. Das Projekt untersucht, ob und wie sich die Erwartungshaltung von Jugendlichen und damit die Depression beeinflussen lässt, wenn sie Therapieerfolge bei anderen beobachten und dazu bewusst ein wirkstofffreies Placebo-Präparat einnehmen.

Verbesserung der Behandlungserwartung durch offene Placebo-Gabe bei Jugendlichen mit einer majoren Depression: eine Proof-of-Concept-Studie

Das Projekt wird die Behandlungserwartung durch Beobachtungslernen in Kombination mit offener Placebo-Gabe systematisch modulieren. Ziel ist es, zu testen, ob die offene Gabe von Placebos die depressive Symptomatik bei Jugendlichen (Altersbereich: 13,0 bis 17,9 Jahre) mit einer majoren Depression verbessert und ob der Grad der Verbesserung durch zusätzliches Beobachtungslernen verstärkt werden kann. Ein emotionales Interferenzparadigma wird verwendet, um die Rolle der Aufmerksamkeit bezüglich der Erwartungsmodulation von negativem Affekt und Depression zu charakterisieren.

In enger Zusammenarbeit mit den Projekten

A05

A06

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Gesünder altern durch positives Denken?

Prof. Dr. Stefanie Brassen

Projektleitung

Prof. Dr. Johannes Hebebrand

Prof. Dr. Johannes Hebebrand

Prof. Dr. Yvonne Nestoriuc

Prof. Dr. Yvonne Nestoriuc